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Mit WordPress zur eigenen Website in nur 3 Schritten

Mit WordPress läßt sich ganz einfach ein eigener Blog online erstellen, der problemlos auch als Homepage oder Firmen-Website genutzt werden kann.

Du möchtest Dir möglichst schnell und einfach einen eigenen Blog oder Website erstellen um im Internet präsent zu sein? Dann bist Du hier genau richtig …

Ein paar Infos zu WordPress

WordPress ist eine kostenlose Software bzw. ein Online-Portal mit dessen Hilfe sich ganz leicht Websites erstellen lassen, die beliebig als Blog, private Homepage oder Firmen-Website genutzt werden können. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten, über die man sich am Anfang sehr genau Gedanken machen sollte.

Die erste Möglichkeit ist eine Homepage über das WordPress-Portal zu erstellen. Hier braucht man sich keine Gedanken um so Dinge wie Domain, Webspace, Traffic und Datenbanken zu machen und außerdem ist der eigene Blog hier absolut kostenlos. Diese Möglichkeit eignet sich besonders für Leute, die „einfach mal was schreiben“ und online stellen wollen. Allerdings gibt es bei der kostenlosen Variante diverse Einschränkungen wie limitierter Speicherplatz, Fremdwerbung auf der eigenen Website und wenig Möglichkeiten die eigene Page zu gestalten. Gegen Aufpreis lassen sich aber diverse Zusatz-Features wie eigene Domain, Werbefreiheit und mehr freischalten.

Die zweite Möglichkeit ist die komplette WordPress-Software herunter zu laden und auf dem eigenen Webspace zu installieren. Dafür benötigt man zwar eine eigene Domain die monatlich ca. 5 EUR kostet, aber dafür hat man absolut alle Freiheiten und kann so viele zusätzliche Designs, Plugins und Widgets nutzen wie man will. Klingt jetzt vielleicht etwas komplizierter, aber in diesem und weiteren Artikeln zeige ich euch Schritt für Schritt wie man/frau das alles problemlos hin bekommt.

Schritt 1: einen geeigneten Domainnamen finden

Der erste Schritt zum eigenen WordPress-Blog ist reine Kopfarbeit, nämlich sich zu überlegen wie die eigene Domain heißen soll. In der Regel sollte der Domainname 1-2 Schlagwörter enthalten, die erkennen lassen worum es auf eurer Webseite gehen soll.

Bei der Suche nach passenden Keywords hilft das kostenlose Keyword-Tool von Google. Dieses Tool ist zwar eigentlich für Leute gedacht, die bei Google Adwords Werbung buchen wollen, aber für unsere Zwecke ist es trotzdem sehr hilfreich. Einfach bei „Wort oder Wortgruppe“ ein passendes Keyword eingeben und das Keyword-Tool zeigt an wie oft nach diesem Keyword monatlich gesucht wurde und liefert gleichzeitig noch weitere Keyword-Ideen, die vielleicht besser als Domainname geeignet sind.
Allerdings kann man auch auf die zeitaufwändige Keyword-Recherche verzichten und sich einfach einen Domainnamen frei ausdenken. Besonders wenn die geplante Page nicht so sehr auf gute Plätze ich den Ergebnissen der Suchmaschinen angewiesen ist kann man hier der Phantasie freien Lauf lassen. Schließlich sind Google, Facebook und XING wohl kaum alleine durch ihren Namen so erfolgreich geworden …

Hat man sich jetzt einen geeigneten Domainnamen ausgesucht bleibt noch die Frage nach der Domainendung. Dabei steht es mir theoretisch frei ob hinter dem Domainnamen ein „.de“, „.com“, „.net“ oder was auch immer stehen soll, solange der Domainname mit der entsprechenden Domainendung nicht schon vergeben ist. Für deutsche Blogs und Websites empfehle ich die bekannte Domainendung „.de“ und für international ausgerichtete Pages die Endung „.com“, aber das kann jeder entscheiden wie er/sie will.
Der einfachste Weg zu überprüfen ob eine Domain noch frei ist den Namen mit der gewünschten Endung einfach in die Adresszeile des Browsers einzugeben. Um mehrere Ideen gleichzeitig zu vergleichen empfehle ich die Keyword-Suche von United Domains. Dort gibt es verschiedene Möglichkeiten nach freien Domains suchen zu lassen und das spart definitiv jede Menge Zeit.

Schritt 2: die Domain bei einem Hoster registrieren

Hat man sich jetzt auf eine Domain festgelegt muss diese bei einem Domain-Hoster registriert werden. Die Auswahl solcher Hoster ist sehr groß und je nach dem wen man fragt bekommt man eine andere Antwort. Wichtig für den Vergleich und die Entscheidung ist das im entsprechenden Hosting-Paket mindestens eine SQL-Datenbank verfügbar ist. Ob da jetzt „SQL-Datenbank“, „mySQL-Datenbank“ oder einfach „Datenbank“ steht ist egal, das bedeutet hier alles das gleiche.

Ich persönlich nutze aktuell das Hosting-Paket „Platin“ von WebGo weil mir das Preis-Leistungs-Verhältnis zusagt und ich hier bisher noch keine schlechten Erfahrungen gemacht habe. Kleiner Tipp: wenn ich bei der Domainregistrierung bei Freundschaftswerbung o.ä. „Online1x1“ eintragt, bekommt ihr 10 EUR Rabatt! Die Entscheidung ist natürlich jedem selbst überlassen wie viel Geld man für das eigene Online-Projekt monatlich investieren will, aber spart nicht zu viel bzw. an der falschen Stelle, denn ein Blog der schlecht erreichbar oder eine Website zu sehr langsam ist nützt keinem etwas.

Nach der Registrierung eurer Domain bei dem Domain-Hoster eurer Wahl dauert es ein paar Stunden bis ein paar Tage bis eure Domain online und über’s Internet erreichbar ist. Auch hier testet man das am einfachsten durch die Eingabe der Domain in der Adresszeile des Browsers. Also nicht nervös werden wenn es vielleicht etwas länger dauert, ihr könnt schon bald loslegen.

Schritt 3: WordPress auf der eigenen Domain installieren

Ist eure Domain online müßt ihr als nächstes im internen Bereich eurer Domain eine Datenbank anlegen. Da ich nicht für alle Hoster sagen kann wie genau das geht müßt ihr euch ggf. dort in den FAQs noch etwas umschauen.

Als Beispiel: bei Loomes logge ich mich in den Kundenbereich ein, klicke links auf „Profi-Anwendungen“, darunter auf „Datenbanken“ und anschließend auf „Neue Datenbank anlegen“. Anschließend gebe ich den gewünschten Namen der Datenbank ein, wähle als Datenbank-Typ „mySQL5 Datenbankserver“ aus, darunter noch den entsprechenden Benutzer unter dem die Datenbank angelegt werden soll (ist i.d.R. nur einer auswählbar) und klicke abschließend auf „Anlegen“. Klickt man nun im mittleren Bereich unter „Datenbank“ auf den Namen der Datenbank, bekommt man u.a. die Serveradresse angezeigt. Denn erst mal notieren, denn der wird gleich gebraucht.

Als nächstes die WordPress Blog-Software herunterladen, die ZIP-Datei entpacken und  die Datei wp-config-sample.php mit einem reinen Texteditor öffnen. Lest euch den Anfang der Datei einfach mal durch, denn dort ist eigentlich alles schon sehr gut erklärt. Anschließend tragt ihr dann eure Serveradresse, gewünschten Benutzernamen, gewünschtes Passwort etc. ein und speichert die Datei unter dem Namen wp-config.php ab. Jetzt müßt ihr alle Dateien, also die entpackten Dateien und die soeben geänderte Datei per FTP auf euren Webspace hochladen. Ich benutze dafür FileZilla, ein schlankes, kostenloses und leicht zu bedienendes FTP-Programm.

Die Installation auf dem Server startet ihr anschließend durch die Eingabe eurer Domain in der Adresszeile des Browsers gefolgt von wp-admin/install.php (also z.B. www.meinedomain.de/wp-admin/install.php). Solltet ihr hier eine Fehlermeldung bekommen kann es sehr wohl daran liegen, das die gerade eingerichtete Datenbank noch nicht fertig ist. Zum Testen könnt ihr einfach eure Serveradresse in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben und so lange ihr hier eine Fehlermeldung bekommt, ist die Datenbank noch nicht fertig eingerichtet. Da dies schon mal bis zu einer Stunde dauern kann … nicht ungeduldig werden und einfach etwas abwarten.

Anschließend werdet ihr zur Anmeldeseite weitergeleitet, gebt als Benutzernamen z.B. „admin“ ein, ein (sicheres) Passwort und eine eMail-Adresse. Unter „sicher“ verstehe ich ein Passwort das in keinem Wörterbuch steht bzw. durch Zahlen und/oder Groß- und Kleinschreibung sicherer gemacht wurde.

Damit ist euer Blog bzw. eure Website fertig eingerichtet und online erreichbar!

In einem meiner nächsten Artikel meines Blogs werde ich euch einiges zu den Funktionen und Möglichkeiten von WordPress erklären. Wenn irgendwas unklar ist oder ich irgendwo etwas vergessen haben sollte, schreibt mir einfach ein Kommentar …

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Insgesamt 3,00 von 5,00 Punkten, basieren auf 3 abgegebenen Stimmen.

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Macher von online 1×1,

    erst einmal dickes lob an diesen Artikel, ich kam als Newbie bis jetzt ganz gut damit zurecht, was schon einiges heisst.
    Nun hätte ich nur noch zwei Fragen, auf die ich im Laufe des Prozesses gestoßen bin:

    1.) Ich möchte wordpress gerne direkt auf das root-directory meiner homepage mit eigener domain laden, also dass es wie http://www.name.com erscheint. Auf einer seite des wordpress-forums fand ich folgendes:
    „If you need to upload your files to your web server, use an FTP client to upload all the contents of the wordpress directory (but not the directory itself) into the root directory of your web site. “ was ist denn mit directory gemeint? Ich habe von wordpress nun mehrere einzel-dateien (meist php) und drei ordner (admin, content, includes)..soll ich das alles hochladen oder gelten die ordner als directory?

    2.) bei filezilla werde ich nach Host, username, password und port gefragt: soll ich da username und password angeben, die ich bei meinem host habe oder die von mir gewählten namen und passwörter für die zuvor erstellte datenbank, wo das ganze ja hingeladen werden soll?

    Wäre euch überaus dankbar für hilfe!!!!

    Ann

    Antworten

    • Hallo Ann,

      zu 1:
      Deine Vermutung ist schon richtig. Einfach die „mehreren Einzeldateien“ und die drei Ordner hochladen. Der Hinweis sollte nur bedeuten, das Du nicht den Ordner hochlädst, in dem diese Einzeldateien etc. gespeichert waren.

      zu 2:
      damit sind Deine Zugangsdaten für Deine Domain gemeint. Diese FTP-Zugangsdaten müßtest Du von Deinem Domain-Hoster bekommen haben.

      Ich hoffe jetzt funktioniert alles, wenn nicht sag Bescheid 🙂

      Robert

      Antworten

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